Niveau – Überwachungssondenniveau sensoren.png

Typ WST 10 DC 9 / 32 Volt

Typ WST 40 DC 18 / 32 Volt

Allgemeine Beschreibung:

Die Sonden überwachen den Füllstand von wässrigen und öligen Flüssigkeiten. Sie werden in Motoren, Nutzfahrzeugen, Aggregaten, Schiffen, usw. zur Überwachung von wässrigen und öligen Flüssigkeiten eingesetzt. Bei Motoren werden damit der Kühlwasserstand, der Ölstand oder der Kraftstoffbehälter überwacht. In der Schifffahrt werden sie neben der Motorüberwachung auch zur Überwachung der Vorrats- und Abwassertanks sowie der Bilge eingesetzt. Die Sonden werden zuverlässig für automatische Befüll- oder Nachfüllanlagen von Flüssigkeiten eingesetzt, z. B. für die Motorölversorgung und den Kraftstofftagestank. Überall dort, wo Druckschalter oder Temperaturfühler als Niveauüberwachungselemente eingesetzt werden, bietet die
Sonde den Vorteil, dass sie weit früher einen kritischen Betriebszustand anzeigt. Temperaturfühler reagieren oft zu spät, weil das zu überwachende Medium nicht mehr vorhanden ist. Der Temperaturanstieg wird nicht an den Geber weitergeleitet.
Ein Druckschalter zeigt den Ölmangel erst bei totalem Ölmangel an und damit wäre der Schutz des Motors zu spät. Die Niveausonde gibt ein Warnsignal aus, wenn noch genügend Medium vorhanden ist.
WEBER SENSOR TECHNOLOGIES Niveau - Überwachungssensoren unterscheiden sich von Schwimmerschaltern durch ihre kleine und kompakte Bauweise und der dadurch resultierenden Unempfindlichkeit gegenüber Vibrationen und Stößen. Da sie keine mechanisch bewegten Teile enthalten, können sie weder durch Schmutzpartikel noch durch andere Einflüsse in ihrer Funktion beeinflusst werden. Bei der WEBER - Sonde wird auch kein Strom über eine Elektrode
in das Medium geschickt auf Grund dessen ist eine Isolierung des Fühlers und Elektrolyse im System ist nicht möglich.

Arbeitsweise:

Die Niveausonde arbeitet nach dem kapazitiven Prinzip. Es wird die Kapazitätsänderung detektiert, die auftritt, wenn eine von Luft umgebene, isolierte Elektrode in ein flüssiges Medium eingetaucht wird. Durch diese Kapazitätsänderung an der Sondenelektrode wird ein Oszillator zur Schwingung angeregt (Frequenz ca. 600 kHz). Dieses Signal wird von einer digitalen Auswerteelektronik weiterverarbeitet.

Schaltausgang:

Die Niveausonden haben eine kurzschlussfesten Schaltausgang,

Bei Schaltströmen über 1A, muss ein Relais dazwischen geschaltet werden.

Mediumvarianten:

Die Niveausonden sind für zwei verschiedene Arten von Medien ausgelegt:

Automatische Funktionskontrolle:

Die Sonden haben standardmäßig eine ca. 2 Sekunden lange Funktionskontrolle eingebaut. Wird die Versorgungsspannung angelegt (z. B. Zündung wird eingeschaltet), erscheint das Signal für ca. 2 Sekunden und signalisiert somit
Funktionsbereitschaft. Erscheint dieses Signal nicht, ist die Sonde zu überprüfen. Durch diese Selbstüberwachung können die Niveau Überwachungssonden von einem zentralen Punkt aus auf ihre Funktionsbereitschaft sowie auf Kabelbruch geprüft werden. Insbesondere in weit verzweigten Systemen, wie z. B. Schiffen, ist die Kontrolle von herkömmlichen Niveauschaltern sehr schwierig. Andere Funktionskontrollzeiten sind auf Anfrage auch lieferbar.

Meldeverzögerung:

Um Fehlanzeigen, bei schwankender Flüssigkeitsoberfläche und damit verbundener, kurzzeitiger Niveauunterschreitung bzw. -überschreitung zu vermeiden, wird das Ausgangssignal standardmäßig mit einer Meldeverzögerungszeiten von ca. 7 Sekunden geliefert.

Andere Meldeverzögerungszeiten auf Anfrage.

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